Dienstag, 26. Mai 2015

Rhabarbercrumble



Wie war euer Pfingstwochenende? Hier war das Wetter gar nicht so schlecht, sodass Grillen und Garten angesagt waren. Als Dessert nach dem Grillen gab es Rhabarbercrumble. Wir genießen immer noch den Rhabarber in vollen Zügen. Für Crumble hatte ich mich entschieden, da eine liebe Leserin vor ein paar Wochen nach dem Rezept fragte. Sie hatte es früher immer auf meinen Blog gefunden, aber das alte Lied, seit letztem Jahr August fehlt ja alles. Falls ihr auch Rezepte oder anderes vermisst und gerne noch sehen oder ausprobieren möchtet, gebt mir Bescheid. Ich stelle es gerne wieder neu ein. 
Beim Backen habe ich noch ein paar kleine Küchenschnappschüsse gemacht. Ich liebe unsere Küche einfach, klein, aber fein ;-) Was ist euer Lieblingsraum zu Hause? 


Dieses Mal habe ich den Crumble in kleinen Schälchen gebacken, anstatt in einer großen Form. Wenn ihr mehr machen möchtet, einfach die Menge verdoppeln!


Rhabarbercrumble - Zutaten:
 
300g Rhabarber
100g Mehl
50g Butter + Butter für die Form
50g brauner Zucker  ( ich habe hier einen dunklen "soft" Zucker  genommen)
1 Vanilleschote
1TL Vanillepaste
2EL Pistazien

Rhabarber säubern und in kleine Stücke schneiden
Die Förmchen mit Butter fetten und den Rhabarber hineingeben.
In einer Schüssel Mehl, Zucker, Mark der Vanilleschote, Vanillepaste und Butter mischen bis ein krümeliger Teig entsteht. 
Die Teigmischung über den Rhabarber geben, sodass dieser bedeckt ist. 
Bei 180 Grad ca. 35-40 Minuten backen. Nach dem Backen mit Pistazien bestreuen. 
Der Crumble schmeckt auch toll mit einer Rhabarber-Erdbeermischung. 
Am besten lauwarm mit einem Schuss Vanillesoße genießen. :-)


Wünsche euch eine schöne Woche!
Alles Liebe 
Yvonne



Bezugsquellen:
Regalschränkchen: hier
Glasschübe: hier
Rührschüssel: hier
Vorratsglas: hier
Minilaterne: hier
Soft brown sugar: hier


Montag, 18. Mai 2015

Bilder aus meiner Küche - leckeres Müsli

Wie ich ja schon mal hier geschrieben habe, lieben wir Müsli am Morgen. Besser gesagt selbstgemachtes Müsli, nicht zu süß  und eine schöne knackige Mischung sollte es sein. In großen Vorratsgläsern aufbewahrt hält es einige Zeit. Sollte es einige Zeit halten, aber bei uns sind die Gläser immer schwuppdiwupp leer. Sodass schnell wieder ein Neues gemacht werden muss. Dabei probiere ich zu gerne verschiedene Mischungen aus. Aber unsere Favoriten müssen auch immer wieder dabei sein. Das Rezept zu meinem Schoko-Knusper-Müsli könnt ihr in meinem Buch finden. Und ein anderes Lieblingsmüsli von uns findet ihr hier: klick

Dieses Mal wurde es sehr fruchtig. Mit warmer Milch, Naturjogurt oder / und frischen Früchten ist es der perfekte Start in den Tag... Für uns zumindest :-)

Wie ist es bei euch? Was sind eure Lieblingsstarter in den Tag? 


Früchte- Granola 
250g grobe Haferflocken
250g feine Haferflocken
200g Mandelblättchen
3-4 Reiswaffeln, zerbröselt
300g getrocknete Apfelringe
200g getrockente Cranberry
200g getrocknete Feigen
100g getrocknete Aprikosen
3El Honig
1EL neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
100g dunkelbrauner Rohrzucker (Muscovado)
1 Prise Meersalz
50g Sonnenblumenkerne
 
Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Ein hohes Backblech mit Backpapier auslegen. In einer großen Schüssel die Haferflocken, mit den Mandelblättchen mischen. Reiswaffeln zerkleinern und hinzufügen. Alles vermengen. Den Zucker mit ca. 1/8 L Wasser in einem Topf aufkochen. Dabei ständig umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd nehmen, Honig, Öl und die Prise Meersalz hinzufügen.. Über die Müslimischung geben und alles gut vermengen. Auf das Backblech streichen und ca. 30-40 Minuten backen. Ca. alle 10 Minuten umrühren, sodass nichts anbrennt und alles knusprig wird. Zwischenzeitlich die getrockneten Früchte kleinschneiden. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne rösten.
Aus dem Ofen nehmen und auf dem Backblech auskühlen lassen. Dann die getrockneten Früchte und die Sonnenblumenkerne untermischen  und das Müsli in luftdichten Behälter abfüllen. 
 
 Da ich oft nach meinen schönen großen Vorratsgläsern gefragt werde, habe ich welche für das Shöpchen besorgt. Wer Bedarf hat wird hier fündig werden. Sie sind vielseitig einsetzbar, ich nutze sie nicht nur in der Küche, sondern auch gerne als Dekoration, z.B. mit Muscheln, etc. gefüllt im Wohnzimmer. Aber auch die guten alten Gläser von Ikea lassen sich wunderbar zur Aufbewahrung nutzen.
Für meine Schilder - Labels nutze ich seit längerem braunes Papierpackband und beschrifte es mit einem wasserfestem Stift. Das geht super schnell und sieht hübsch aus.
Wer Lust hat es nachzumachen, das Papierpackband gibt es fast in jedem Baumarkt! Steht meistens in der Nähe der Farben.
Damit es nicht zu langweilig für euch wird nur Müsli zu sehen, habe ich auch ein paar Küchenschnappschüsse gemacht. So schaut es zur Zeit hier aus. Mal sehen, wie lange noch ;-)


Wünsche euch einen schönen Abend,
alles Liebe
Yvonne





Bezugsquellen:
Vorratsgläser, Minilaterne, Schüsseln: Villa König
hohes Vorratsglas mit Schnappverschluss: Ikea
Holzbretter: Villa König
Eierschränkchen: Flohmarkt
Küchenregal: DIY

Wenn ich etwas vergessen habe, was euch interessiert, einfach mailen!

Dienstag, 12. Mai 2015

Ein Schrank im neuen Gewand


Nun ist es soweit... mein alter Vitrinenschrank hat ein neues Farbkleid bekommen. Schon lange gewollt, aber doch nie umgesetzt. Immer ging mir die Frage im Kopf rum: Welche Farbe ist die RICHTIGE? Gibt es überhaupt DIE richtige Farbe? Besser gesagt den richtigen Farbton... Ich wusste nur immer, weiß wird dieser Schrank nicht. Hell  soll er aber werden. Nach langem hin und her habe ich mich für Farben von Farrow & Ball* entschieden. Diese wollte ich schon lange mal ausprobieren. Die Farbkarte hängt ständig an meiner Pinwand über dem Schreibtisch und mich lachen die herrlichen Farbtöne daher auch ständig an. Für den Schrank habe ich mich für zwei Farbtöne entschieden. Außen ist er in dem schönem Dimpse (einem hellen Grauton) gestrichen und innen habe ich Wevet (ein frischer Weißton) genommen. Was soll ich sagen: ICH BIN BEGEISTERT!!! 
Der Schrank kommt nun viel besser zur Geltung und die Ecke in der er steht, schaut soviel heller und schöner aus. Und ich finde der ganze Raum wirkt viel harmonischer. Was so ein bissle Farbe doch immer ausmacht!

Und so sah er vorher aus....


Die Farben ließen sich sehr leicht auftragen, ich brauchte den Schrank kaum anschleifen. Auch deckten die Farben sehr schnell, sodass ich nur zweimal über den Schrank streichen brauchte. Nach zwei Stunden waren die Farben schon angetrocknet und nach vier Stunden konnte ich ihn schon anfassen ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Einen Tag habe ich ihn trotzdem leer stehen lassen, damit die Farben ganz durchtrocknen konnten. Die Farben sind wirklich so toll, wie ich immer gehört habe. Zwar preislich nicht ganz günstig, dafür super ergiebig! Die beiden 2,5 Liter Eimer sind gerade mal ein Viertel geleert. Könnte also gleich weiterstreichen, soviel ist noch da. Mal schauen, was mir noch so zum Streichen einfällt. :-)
Momentan habe ich den Schrank erst provisorisch gefüllt, da ich hier ein wenig umräume. Weniger die Möbel umstelle, als den Inhalt der Schränke umräume und neu sortiere. Wo ich den Schrank einmal leer hatte, passte das einfach gut und ich habe bei den anderen gleich weitergemacht. So stehen in der schönen Vitrine nun meine blau-grünen alten französischen Vorratsgläser. Ich liebe diese Farbe, vorallem im Sommer nutze ich die Gläser sehr gerne. Ob mit Muscheln gefüllt oder mit Blumen, sie schauen immer zu hübsch aus. 

Das süße alte rostige Kännchen ist eins meiner Mitbringsel aus Steffi's Depot. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.
Ebenso habe ich die alten Anhängerschilder dort gefunden. Ich mag so Kleinkram sehr gerne, er ist einfach  dekorativ.

Wünsche euch allen einen schönen Abend!
Alles Liebe
Yvonne


Bezugsquellen:

* Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Farrow and Ball.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Rhabarber-Himbeer-Törtchen




Wie in jedem Frühjahr erliegen wir der Rhabarbersucht. Das Erste, das Samstags auf dem Markt eingepackt wird, sind etliche Stängel Rhabarber. Für Rhabarberkonfitüre, Rhabarberkuchen, Rhabarberkompott, Rhabarbersirup, Rhabarbertörtchen.... Ihr versteht schon was ich meine, nicht wahr.  Gibt es etwas köstlicheres? Ok , das sage ich dann auch wenn die Erdbeerzeit beginnt, gefolgt von der Kirschzeit. Nicht zu vergessen die leckeren Himbeeren. Ich liebe Himbeeren!!!

Aber zurück zur Rhabarbersucht... es ist  einfach zu schön, nach der ewig langen Wartezeit endlich wieder in den Genuss zu kommen. Mögt ihr Rhabarber auch so gerne? Oder ist das eher nix für euch? 

Die kleinen Minitörtchen schmecken köstlich und passen perfekt zur  "Tea Time" oder dem Kaffeekränzchen. 

Rezept: Rhabarber-Himbeer-Törtchen

Mürbeteigboden:
125g Mehl
125g geriebene Mandeln
160g kalte Butter
1 Bioei (M)
1 Prise Salz

Das Mehl und die geriebenen Mandeln mischen, die Prise Salz hinzufügen und auf die Arbeitsfläche sieben. In die Mitte eine Kulle drücken. Die restlichen Zutaten hineingeben und mit den Fingern oder einer Gabel vermischen, dabei etwas Mehl vom Rand einarbeiten. Mit einer Palette oder Messer das Mehl vom Rand zur Mitte schieben und grob vermischen. Die Masse zu feinen Krümel hacken. Die Krümeln mit den Händen rasch zu einem glatten Teig zusammenkneten. Knetet man zu lange, wird die Butter warm und der Teig brüchig - "brandig".  Den Teig in Folie wickeln und ca. 1-2 Stunden kalt stellen. 
8 Förmchen  (oder eine große Form) einfetten und bemehlen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen. 
Teig in die Förmchen geben und ca. 25 Minuten blind backen (= mit Backpapier und Hülsenfrüchte ausfüllen).

Creme:
200g Mascarpone
200g Naturjoghurt
2 TL Vanillepaste

Alles gut miteinander vermischen.

Rhabarberkompott:
300g Rhabarber geputzt und kleingeschnitten
80g Zucker

Topping:
ca. 200g Himbeeren
25g gehackte Pistazien
Minzblättchen

Den kleingeschnittenen Rhabarber in einen Topf geben und mit dem Zucker bestreuen. Am besten 1-2 Stunden stehen lassen, sodass sich ein wenig Flüssigkeit bildet.  Wem das zu lange dauert, ein klein wenig Wasser hinzufügen und den Rhabarber mit dem Zucker aufkochen. Ca. 3-5 Minuten köcheln lassen. Der Rhabarber sollte weich sein, aber nicht zerfallen. 
Abkühlen lassen.

Die fertigen Törtchen aus den Förmchen lösen, abkühlen lassen und mit der Creme füllen, den abgekühlten Rhabarberkompott drüber löffeln und Himbeeren zufügen. Mit ein paar gehackten Pistazien bestreuen und ein paar Blättchen Minze hinzufügen. 
Bon Appetit!




Alles Liebe
Yvonne